Virtueller Gig?
Loco Garcia | 21. Februar 2007Die Woche über war es Mal ein wenig ruhiger. Sowohl auf der Arbeit, als auch privat. So hatte ich Abends ein wenig mehr Zeit gehabt, mal ein wenig Blogs und Artikel zu lesen und zu recherchieren.
Auf der Homepage des Spiegel stieß ich dann auf einen Bericht über ein Thema, was derzeit in aller Munde ist: Second Life
Da ich von grundaus ein neugieriger Mensch bin, hab ich mir also den Client gezogen, installiert und einen Ausflug gemacht.
Und was ich entdeckte, haute mich zwar nicht vom Hocker, sah aber ansich lustig aus.
Im Grunde genommen ist Second Life nichts anderes als ein 3D Chat - auf den ersten Blick. Das dort aber namhafte Firmen (Mercedes-Benz, Mazda, Adidas) Produktpräsentationen starten und sich echte Botschaften dort wiederfinden, lässt mehr vermuten. Und so ist es mittlerweile auch.
Second Life - ein kapitalistisches Spielzeug für Erwachsene. Sex, Drugs and Rock’n'Roll an jeder Ecke.
So begab ich mich, nach Abschluß des Tutorials, erstmal auf eine deutsche Insel - eine Strandbar. Dort lief alles recht gesittet zu - und das schöne ist, es gab eine Tanzfläche und ein DJ Pult, was meine Neugier geweckt hat.
So fand ich heute raus, das man bei Second Life auch als DJ aktiv werden kann, ein Bericht darüber lief sogar erst vor kurzem bei Spiegel TV (Screening war am 21. Januar). Und nicht nur das. Mittlerweile gibt es schon Ableger von Clubs wie dem Amnesia etc.
Über einen Shoutcast Server kann man so, in alter bekannter Internetradio Manier, live mixen oder Sets abspielen. Und bekommt ad hoc Feedback.
Einziger Nachteil - man benötigt seine eigene Insel oder muss sich engagieren lassen. Wenn ich also Zeit dazu finde mal wieder in mein Second Life abzutauchen, werde ich gucken was sich machen lässt und euch auf dem Laufenden halten.









